

Der Ursprung der Gemeinde Montaione verliert sich in grauer Vorzeit. Um das Jahr 1000 gab es bereits viele landwirtschaftliche Gemeinschaften, die sich, politisch unabhängig, auf den höchsten Hügelspitzen verbarrikadiert hatten.
Noch heute erinnern Ortschaften wie Castelfalfi, Barbialla, Collegalli, Tonda, Santo Stefano und Sughera an die Existenz dieser alten Burganlagen. Diese Form der Besiedlung endete erst im 16. Jh. mit der Gründung des Staates Toskana, als die wehrhaften Ortschaften zu einer Gemeinde zusammengeschlossen wurden mit Montaione als Hauptstadt, da dies die grösste Burg war.
In ihrer Blütezeit, um das Jahr 1880, erstreckte sich die Gemeinde von Montaione über eine Fläche von ca. 187 tausend qkm. Sie zählte mehr als 9000 Einwohner. Mehr als tausend Jahre blieb Montaione innerhalb seiner Mauer geschützt. Nach dem zweiten Weltkrieg, der viel Armut und Zerstörung gebracht hatte, wurde ihre städtische Struktur wieder aufgebaut und teilweise geändert.
Die Gemeinde von Montaione hat sich jahrtausende lang ihre hauptsächlich landwirtschaftliche Orientierung bewahrt, aber auch Handwerksbetriebe, für Glasbläserkunst und Keramikkunst, haben überlebt und haben sich bis heute gehalten.
Die industrielle Entwicklung der Nachkriegszeit hat dem Land einen grossen Teil der Arbeitskräfte genommen. Nur der Fremdenverkehr hat es ermöglicht, Montaione vor dem Verfall zu retten.
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